Gratis-Versand EU ab 150 €.

Besser schlafen, winterliche Weisheit für Nieren und Nervensystem

Besser schlafen, winterliche Weisheit für Nieren und Nervensystem

Der Winter ist eine Zeit der Verlangsamung und der inneren Ausrichtung.
Mit kürzeren Tagen und weniger natürlichem Licht richtet sich der Körper ganz von selbst nach innen. Viele traditionelle Gesundheitslehren, darunter östliche Medizinsysteme, saisonale ganzheitliche Ansätze und die Naturheilkunde, verbinden den Winter mit den Nieren, dem Sitz tiefer Lebensenergie, von Stabilität und Regenerationskraft.

Weniger Tageslicht beeinflusst auch unseren inneren Rhythmus. In dieser Jahreszeit findet das Nervensystem leichter zur Balance, wenn wir ruhigere Abende zulassen und früher schlafen gehen. Winterschlaf ist nicht nur Erholung, sondern die Grundlage zur Bewahrung von Energie für die aktiveren Phasen des Jahres.

Viele Menschen stellen im Winter Veränderungen des Schlafs fest. Er kann leichter, unterbrochener oder weniger erholsam sein, selbst bei Müdigkeit. Solche Anzeichen sollten nicht übergangen werden. Oft zeigen sie, dass der Körper mehr Unterstützung, Wärme und ein Gefühl von Sicherheit braucht.

Aus ganzheitlicher Sicht fordert der Winter kein Mehr an Leistung, sondern einen bewussten Umgang mit den Energiereserven. Sind Nieren und Nervensystem durch Stress, Überstimulation, unregelmäßige Rhythmen oder ungünstige Abendgewohnheiten belastet, fällt tiefe Entspannung schwerer. Der Schlaf wird weniger tief und die Regeneration eingeschränkt.

Warum der Schlaf im Winter oft schlechter ist

Im Winter finden im Körper feine, aber wichtige Veränderungen statt. Es geht nicht nur um Kälte oder kürzere Tage, sondern um die Anpassung des gesamten inneren Systems, der biologischen Rhythmen, des Nervensystems und der Energiereserven. Diese Veränderungen sind natürlich, werden jedoch im modernen Lebensstil häufig übergangen.

Kürzere Tage und der zirkadiane Rhythmus


Weniger Tageslicht wirkt sich direkt auf den zirkadianen Rhythmus aus. Der Körper beginnt früher mit der Ausschüttung von Melatonin, dem Hormon, das den Schlaf einleitet. Wenn wir dieses Signal ignorieren und bis spät abends aktiv bleiben, gerät der Rhythmus aus dem Gleichgewicht. Die Folgen sind oft Einschlafprobleme, nächtliches Aufwachen oder das Gefühl, dass der Schlaf nicht tief genug ist.

Im Winter braucht der Körper nicht mehr Disziplin, sondern mehr Achtsamkeit.

Die Nieren als Energiespeicher


In traditionellen Gesundheitslehren werden die Nieren mit tiefer Lebensenergie verbunden, die Widerstandskraft, Stabilität und die Fähigkeit zur Regeneration unterstützt. Der Winter ist die Zeit, in der diese Energie nicht durch Aktivität, sondern durch Ruhe bewahrt wird.

Anhaltender Stress, mentale Überlastung, unregelmäßige Rhythmen und Schlafmangel erschöpfen diesen Speicher. Das zeigt sich häufig als innere Unruhe, Ängstlichkeit, Erschöpfung oder oberflächlicher Schlaf.

Das Nervensystem braucht im Winter mehr Unterstützung


Weniger Licht, mehr Zeit in Innenräumen und weniger natürliche Bewegung beeinflussen das Gleichgewicht des Nervensystems. Wenn wir abends keinen klaren Übergang vom Tag zur Nacht schaffen, bleibt der Körper im Zustand der Alarmbereitschaft.

Schlaf ist kein einfaches Abschalten, sondern ein Prozess, der ein Gefühl von Sicherheit erfordert.

Besser im Winter zu schlafen beginnt mit dem Verständnis für die Qualität dieser Jahreszeit.

Essen, Fette und Getränke für besseren Schlaf im Winter

Im Winter sucht der Körper nach Wärme, Stabilität und Nährstoffdichte. Die Abendernährung dient in dieser Zeit nicht dem Genuss oder dem Ausgleich eines anstrengenden Tages, sondern dem Schaffen von Bedingungen, in denen der Körper zur Ruhe kommen und sich auf den Schlaf vorbereiten kann. Was wir abends zu uns nehmen, beeinflusst direkt die Schlafqualität, die Tiefe der Regeneration und das Gefühl von innerer Ruhe.

Abendliche Ernährung


Im Winter wird der Körper besonders durch warme, einfache und leicht verdauliche Speisen unterstützt, die die Verdauung nicht belasten und das Nervensystem nicht reizen. Besonders geeignet sind:

  • Suppen, Eintöpfe und Breie,
  • Wurzelgemüse,
  • Vollkorngetreide in kleinen Mengen.

Am Abend ist es sinnvoll, kalte oder rohe Speisen, übermäßigen Zucker, Alkohol sowie schwere Mahlzeiten kurz vor dem Schlafengehen zu vermeiden, da sie häufig zu unruhigem oder unterbrochenem Schlaf führen.

Gesunde Fette zur Unterstützung des Nervensystems
Fette haben im Winter eine besondere Bedeutung. Sie unterstützen das Nervensystem, das hormonelle Gleichgewicht und das Gefühl von Erdung. Am besten werden sie regelmäßig, in kleinen Mengen und stets kalt verwendet:

  • Leinöl,
  • Hanföl,
  • hochwertige Omega-3-Fettsäuren.

Diese Fette wirken nicht anregend, sondern helfen dem Körper, Stabilität und Weichheit zu bewahren, beides entscheidend für einen tiefen, erholsamen Schlaf.

Abendliche Getränke


Ein warmes Getränk am Abend ist ein einfacher, aber sehr wirkungsvoller Impuls für den Körper, dass der Tag zu Ende geht. Es geht dabei nicht nur um Flüssigkeit, sondern um Ritual und Beruhigung.

Im Winter bewähren sich häufig:

  • Kamille,
  • Baldrian,
  • milder Kakao aus pflanzlicher Milch,
  • warme Milch mit sanften Gewürzen.

Kleine tägliche Schritte mit großer Wirkung auf den Schlaf

  • morgendliches Licht und ein kurzer Spaziergang,
  • weniger Bildschirmzeit am Abend und sanfteres Licht,
  • Wärme im Lendenbereich und an den Füßen,
  • den Atem beobachten, ohne ihn zu steuern,
  • sanfter Druck und Gewicht, die dem Körper Erdung vermitteln.

Restoratives Iyengar Yoga für besseren Schlaf im Winter

Wenn Ernährung, Rhythmus und abendliche Beruhigung stimmig sind, kann der Körper stille, unterstützende Bewegung leichter annehmen. Restoratives Iyengar Yoga geht nicht um Anstrengung, sondern um das Schaffen von Bedingungen für tiefe Entspannung.

Der Schlüssel der Praxis ist vollständige Unterstützung.

Supta Baddha Konasana


Eine Haltung zur Beruhigung des Nervensystems, zur Entspannung des Bauchraums und zur Unterstützung der Nieren.
Geeignet bei Unruhe und Einschlafproblemen.

Viparita Karani


Eine stark erdende Haltung zum Abschluss des Tages. Hilfreich bei Erschöpfung und häufigem nächtlichem Aufwachen.

Supta Virasana


Eine tiefe, zugleich ruhige Haltung, die die Vorderseite des Körpers öffnet und die Atmung unterstützt. Gute Unterstützung ist hier entscheidend.

Setu Bandha Sarvangasana


In der restaurativen Variante kann sie am Abend geeignet sein, wenn sie niedrig, gut unterstützt und mühelos ausgeführt wird. Sie wirkt beruhigend, sollte jedoch kurz gehalten und nicht stimulierend sein.

Kurzes Abendprotokoll (15–20 Minuten)

  • Den Raum abdunkeln.
  • Eine oder zwei Haltungen wählen.
  • Ausreichend Unterstützung verwenden.
  • 8–12 Minuten verweilen.
  • In Stille abschließen.

Wenn danach das Bedürfnis zu schlafen entsteht, ist das ein gutes Zeichen.

Sanftes Gewicht als Unterstützung für tiefe Erholung

Im Winter kann sich der Körper oft leichter entspannen, wenn er ein klares Gefühl von Halt und Erdung wahrnimmt. Ein sanfter, gleichmäßiger Druck hilft dem Nervensystem, Grenzen zu spüren und zur Ruhe zu kommen. Deshalb werden in Abendroutinen und in der restorativen Yoga-Praxis häufig Sandgewichte verwendet, die auf den Unterbauch, die Oberschenkel oder die Füße gelegt werden.

Diese Form der Unterstützung ist einfach und zugleich sehr wirkungsvoll. Das Gewicht der Sandgewichte:

  • beruhigt das Nervensystem,
  • reduziert innere Unruhe,
  • vertieft das Gefühl von Stabilität,
  • signalisiert dem Körper, dass es sicher ist, loszulassen.

Sandgewichte dienen nicht dazu, Anstrengung zu erzeugen, sondern ein Gefühl von Sicherheit und Stille zu fördern. In Kombination mit Wärme, ruhiger Atmung und einer entschleunigten Abendroutine können sie ein wertvoller Bestandteil der Vorbereitung auf einen tieferen, stabileren und wirklich erholsamen Schlaf sein.

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und seien Sie der Erste, der über Sonderpreise und Neuigkeiten informiert wird.

Mit der Anmeldung stimmen Sie der DSGVO-Richtlinie zu, die verfügbar ist unter hier.